Dieter Peinecke ist nach wie vor einer der aktivsten Musiker im
Westallgäu:
Er spielte bei der legendären Allgäu Blues Band,
Inner City Limited , DIHU , The Shuk; Dr. Orange & Mr. Hiwatt
Yellow Pages ,KiK the Rabbit, Slide Back ,the Untuned ,Blues not Blues ,
Queen Mum und mehr.
2009 war er in ULM mit den Rustless Ramblers zu hören.
Seit 2010 ist er mit Lazy Hazy unterwegs . Im Frühjahr 2011 spielte
Lazy Hazy als Support von Birth Control und im Mai 2011
auf der Technorama Oldtimer-Messe einen umjubelten Auftritt.
Zur Zeit arbeitet er an einem neuen Album und ist als" Dauer-Aushilfs" Gitarrist bei
NAS music & more wieder über die Fastnacht 2012 unterwegs.
Nebenbei veranstaltet er als Vorsitzender der Kleinkunst Lindenberg e.V. mehrmals im Jahr Konzerte wie z.B. 2009 mit Wishbone Ash , Biermöselblasn
,Franz Benton usw.
Die Bands im einzelnen :
Allgäu Blues Band :
aus der IJL Band der Jugendhauses Lindenberg entstand 1979 die
Allgäu Blues Band . Sie spielte Mundart Blues Rock , lange bevor es diesen Trend überhaupt gab. Diese Band erreicht über regionale Bekanntheit nicht zuletzt durch ihren spektakulären Auftritt auf dem Sumpf Umsonst& Draußen 1981 bei Lindau(Bodensee) Die ABB spielte von 1979 - 1983 nahezu auf allen Open&Airs
im Schwäbischen Raum. Unter anderem spielte die Band im Vorprogramm von Klaus Lage und Golden Earing. Obwohl sich im Namen der Band Blues befand , war die Truppe eher der New Wave Punk Ecke zuzuschreiben, ohne ihre Wurzeln aus den 70ern zu vergessen.
Die Band bestand aus Jogi Wollenberg (Bass), Klaus Schuster ( Drums) Dieter Peinecke ( Gitarre) .
Dieter beim Sumpf U&D 1981
Der Sumpf Flyer 1981

Dieter und Margrit
Inner City Limited
ab 1985 spielte Dieter Peinecke mit Inner City. Diese Band gewann 1988 den Bayrischen Rockpreis und erreichte Platz 5 beim Bundesrockpreis.
Die LP n Innercity LP von 1989 wurde zum lokalen HIT. Ausverkaufte Konzerte eine erfolgreiche Tournee durch die Ostschweiz , unzählige Auftritte im süddeutschen Raum festigten den Ruf der Band als erstklassige Live Truppe.
Diese Band waren :
Jürgen Thanner ( Bass)
Mike Schneider ( Gesang, Keybords)
Ricki Petri ( Percussion)
Reinhold Klein( Gori) , (Drums)
Stefan Müller , Saxophon
Dieter Peinecke, Gitarren
Die Band spielte als Support von Billy Cobham und den Commodores .
DIHU / Dr Orange & Mr. Hiwatt
Als Projekt neben Inner City gründete Dieter Peinecke mit
Jogi Wollenberg( und Paul Naßwetter(Drums) eine der powervollsten Bands
im Westallgäuer Raum. In Anlehnung an The Who ( Die HU) = DIHU
machten sie mit einer illustren Mischung aus Covers und eigenen Songs .
di Band nannte sich je nach Laune mal DIHU , The next Big Ding, DIHU92, oder eben Dr- Orange & Mr. Hiwatt.
Slide Back
ebenfalls neben Inner City spielte Dieter mit den Inner City Musikern
Jürgen Thanner , Gori Klein und Markus Wand mit Slide Back rauen harten Blues Rock der Extraklasse . Schnell erspielte sich die Truppe einen guten Ruf bis in den Stuttgarter Raum hinein.
The Shuk
waren wohl die aufregendste Band die es bisher im Westallgäu gab. Die Mischung aus tollen Gesang von Kevin Curtin und der Begleitband die aus alten
Inner City - Weggefährten und Markus Specht ( Drums) bestand war schon einmalig. Die Band hatte ein breites Band von Soul-Funk -Fussion-Rock drauf und gab absolut professionelle Auftritte . Sänger Kevin ging nach England zurück um am Paul Mc Cartney Institut in Liverpool Gesang zu studieren und so löste sich diese erfolgversprechende Truppe auf. Legendär war zum Beispiel das Konzert im Jugendsanatorium Scheidegg.
The Shuk waren
Helmut Sinz ( Keybords)
Jürgen Thanner ( Bass)
Markus Specht ( Drums)
Kevin Curtin ( Gesang, Percussion)
Dieter Peinecke (Gitarren)
Stefan Müller ( Saxophon)
Yellow Pages
Fast als Nachfolge Band von The Shuk aber auch von Inner City könnte man die Yellow Pages bezeichnen, die ursprünglich mit dem Hamburger Gitarristen Günther Hass unterwegs war. Dieter Peinecke kam dann als Nachfolger von Günther dazu und die Yellow Pages spielten sich Kreuz und Quer durch die Allgäuer Clubs und Open Airs.
mit dabei waren wiederum:
Reinhold Klein (Drums)
Jürgen Thanner ( Bass)
Stefan Müller ( Saxophon)
Dieter Peinecke ( Gitarre)
Oli Fessler ( Gesang)
Max Thomann ( Percusion)
Helmut Sinz ( Keybords)
Blues! not Blues?
Nach dieser Phase half ich für ein Konzert bei The Untuned aus .
Aus diesem gemeinsamen Auftritt wurde ein Projekt das wie " Blues ! not Blues ?" nannten. Hierbei spielten wir zuerst hauptsächlich Covers und machten dann einen Schwenk nahezu nur noch eigenes Material zu spielen , da Dieter keine Lust mehr auf das Covern von Songs hatte. Kurzerhand komponierte er ca .15 Songs für Blues not Blues , diese spielte die Band mit großem Erfolg live und beschloss dann eine CD zu produzieren. Blues not Blues wurde eine super eingespielte Truppe und spielte z.B. im Vorprogramm von Chicken Shack .
Die selbst produzierte CD kam prima an und Blues not Blues was der Sommerhit vieler Open Airs.
Blues not Blues waren :
Stefan Schöndorfer ( Bass)
Clemens Weber ( Drums )
Sabine Vogler ( Gesang)
zeitweise dabei :
Oli Fessler ( Gesang)
Karin Peinecke ( Gesang)
Ralf Felle ( Gesang, Keybords)
Petra Johler ( Gesang)
Kick the Rabbit
Kick the Rabbit waren eine tolle Coverband aus dem unteren Bodensee und Vorarlberger Raum . Ingo Ditus (Bass) und Stefan Schnell ( Keyboards) kannten mich noch aus den Allgäu Blues Band Zeiten und traten an mich heran als der bisherige der Band Gitarrist wegzog. Diese Band hatte einen messerscharfen Bläsersatz und setzte sich aus Profi oder Semiprofimusiker zusammen. Das Empfand ich schon als echte Herausforderung . Für diese Band übte ich zum Beispiel den "Deacon Blues" von Steely dan wochenlang , jedes Viertel ein anderer unmöglicher Akkord nach dem anderen - irre, dass so ein locker dahin gespieltes Lied so schwer sein kann . Es war für mich ein Vergnügen neben den blattgebundenen Notisten so richtig locker los zu rocken und ich glaube das kam auch ganz gut rüber. Leider wurde es immer schwerer für eine 9 Köpfige Band lohnende Auftritte zu finden und so schlief das Projekt aus kommerziellen dann ein. Schade das ich schon länger keinen Kontakt mehr zu Ingo und Stefan hatte.
The Queen MUM
Nachdem der Hype um die eigene Stücke bei BluesnotBlues verflogen war ,die CDs verkauft oder verschickt waren und es in der Band immer mehr zu stilistischen Unstimmigkeiten kam, stieg Sängerin Sabine Vogler aus. Da beschlossen die Rest-Musiker ein richtiges Projekt anzugehen.
Dieter erfüllte sich einen Wunsch die Rockoper Tommy von the Who auf die Bühne zu bringen. Dazu transkriptierte er monatelang die Songs bis spielbare Versionen auf dem Papier standen .
Diese wurden dann über ein 3/4 Jahr ein-geprobt und im Juli 2002 zum ersten Mal
aufgeführt. Der Erfolg war riesig, die Band nannte sich nun Queen MUM und spielte die TOmmy Oper derart powervoll , dass sich sofort ein Fan Kreis ergab der zu den Konzerten nachreiste.
Als Geburttagsgeschenk für einen guten Freund von Keyborder Ralf war eine Nachtaufführung von Tommy im großen Wohnzimmer , in einer ehemaligen Alm gedacht. Queen Mum spielten auf ,wie nicht von dieser Welt - dann geschah das unerwartete . Schlagzeuger Clemens Weber erlitt während des Auftrittes einen Gehirnschlag und war auf der Stelle tot. Dies mag wohl eine echter Rock'n Roll Tod sein, aber mit knapp über 30 Jahren einfach viel zu früh. Ein riesen Schock für alle war die Folge , wir konnten eine Woche lang nicht arbeiten und trafen uns täglich um das Erlebte zu verdauen.
Ein geplantes Konzert wenige Wochen später wollten wir einfach nicht absagen und so sprang Paul Naßwetter als Drummer ein und am 8.12.2002 spielten wir Tommy im KIK Lindenberg . Paul war einfach genial - er stahl uns wirklich die Show , aber es war auch ein Klasse Auftritt für uns.
Nach etwa 1 1/2 Jahren als Rock-Oper Who Cover zeigte sich dass es nun schwer wurde aus diesem Fahrwasser herauszukommen . Wir nahmen wohl noch eine Demo CD mit der Overture und Gypsi Queen auf , dann schlief das Projekt aber langsam ein.
Rutys Ramblers / Rustless Ramblers
Die Rusty Ramblers sind die Band um Dieters Allgäu Blues Band Bassisten
Jogi Wollenberg. Jogi fragte 2007 an ob ich nicht für einen Auftritt bei der Technorama Messe in ULM die Gitarre für die Rusty Ramblers bedienen wollte.
Der Auftritt machte einen Riesen-Spaß und war ein toller Erfolg .
Das erste mal seit Jahren war Dieter wieder mit seiner legendären HIWATT
Guitar amp Anlage unterwegs . Er spielte das Konzert ohne übers PA abgenommen zu werden und haute dem Publikum einen Hammer Gitarren Sound um die Ohren.
Unter
http://www.youtube.com/watch?v=2G2fdW2rrTA
kann man sich davon überzeugen .
Die Rusty Ramblers 2007 waren :
Thomas Kaa ( Drums)
Jogi Wollenberg ( Bass)
Dieter Peinecke ( Gitarren)
Armin Maier ( Keybords)
Ludwig Petzold ( Perkussion)
Dieter meinte die Band klinge nicht eingerostet und taufte das Projekt kurzer Hand in rustless ramblers um:
Rustless Ramblers 2009
Mit einem Jahr Pause spielte Dieter im Frühjahr 2009 wiederum mit den Rustless Ramblers in ULM . Dieses Mal mit richtiger Bühne Lichtshow usw.
Auch bei diesem Konzert stand das Publikum zum Teil mit offenem Mund vor der Bühne , Dergestalt heftig spielte die Band auf. Dieter in Höchstform fürchtete sich teilweise vor der heftigen Begeisterung des Publikums. So wurde schnell klar das man auch 2010 so in ULM anwesend sein möchte .
Lazy Hazy
Das neue Projekt spielt eine Mischung aus Eigenkompositionen und Covers.
Bei den Covers haben wir uns den Spaß gemacht eigentlich "uncoverbare" Songs zu spielen , wie zum Beispiel : Hocus pocus von Focus usw.
Der Erfolg als Support von Birth Control und auch der umjubelte Auftritt bei der Technorama 2011 in Ulm gaben uns recht :
Lazy Hazy sind :
Daniel Schäftner (Drums) von Luandafee
Jogi Wollenberg , Gesang / Bass
Armin Maier an den Keyboards ,
Dieter Peinecke Gesang / Guitars
Nach einer Phase intensivster Diskussionen haben wir uns
nun den Namen "Lazy Hazy" gegeben.
"Tin Itus and the feedbacks" , oder" OrangeHiwatts" standen auch zur Diskussion .
Lazy = faul ; Hazy = verschleiert , trüb
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08/2011 Zur Zeit halten wir Sommerpause um dann neue Songs anzugehen .
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NAS music&more
tja , dass ich nach fast 30 Jahren Rockmusik wieder mal zu einer Tanzband stoßen würde hab ich mir auch kaum vorstellen können . Aber durch das Pech der Nas Sängerin und Gitarristin Carola , der der Arzt wenige Wochen vor der Fastnacht das Auftreten auf einer Bühne wegen Schwangerschaft untersagte , da war das Problem riesig - Die Verträge für zig Bälle sind gemacht , klar könnte man absagen , aber dann ist man für Jahre aus dem Geschäft raus. Also rief Carola an und fragte ob ich mir vorstellen könnte, ca. 150 Songs innerhalb 3 Wochen zu lernen und nahezu ohne Probe mit der Band New Achtal Sound auf die Bühne zu stehen. Ich wollte helfen und sagte zu. Beim ersten Auftritt staunte ich wie verrückt die schwäbisch alemannische Fastnacht sein kann , und NAS staunte was ein Rockgitarrist aus ihren Schlagern machte. Auf jeden Fall fand ich dort so nette Musikerkollegen , dass ich der Band bis heute sozusagen als 10 Jahre-Dauer-Aushilfsgitarrist erhalten geblieben bin. . Mit den Jungs hab ich mir den Wunsch " Radar love" von Golden Earing mit fetten Bläsern zu spielen erfüllt.
Und glaubt mir , diese Band beginnt langsam richtig zu rocken